Die 6 Top Budapest Highlights

Highlights in Budapest

Lust auf einen spontanen Städtetrip? Dann begleite uns doch in diesem Beitrag mit nach Budapest. Zu jeder Jahreszeit gibt es in dieser tollen Stadt sehr viel zu entdecken!

Anfang Dezember überlegten Stephan und ich wie wir am sinnvollsten unseren letzten Urlaubstag nutzen könnten. Schnell kam die Idee, nochmal einen Städtetrip über ein verlängertes Wochenende zu unternehmen.

Budapest war für uns beide neu und die Anreise recht günstig. Somit waren Flug und Unterkunft schnell gebucht 🙂 Mitte Dezember flogen wir dann los.

1. Budapest Eye

Bei einem ersten Rundgang durch die Stadt fiel Stephan direkt das Riesenrad Budapest Eye auf. Sofort war bei ihm der Wunsch da, damit fahren zu wollen. Meine Begeisterung hielt sich erstmal in Grenzen. Das Riesenrad ist mit seinen 65 Metern nicht besonders hoch (verspricht damit keine geniale Aussicht) und es war draußen eiskalt.

Stephan überredete mich dann doch und wir stellten uns an der kurzen Schlange am Fahrkartenverkauf an. Eine Fahrkarte kostete umgerechnet ca. neun Euro. Dafür darfst du dann drei Runden Riesenrad fahren.

Wir ergatterten eine Gondel für uns alleine. Auf Wunsch gab es noch eine Fliesdecke, die ich dankend annahm 🙂

Stephan in der Gondel vom Budapest Eye
Riesenrad in Budapest

Wie erwartet, war der Ausblick und die Fahrt nicht ganz sooo spektakulär wie zum Beispiel im London Eye. Dennoch freute ich mich, dass Stephan mich zur Fahrt überredet hatte 😉

Ausblick aus dem Budapest Eye

Das Riesenrad ist Abends in der Dunkelheit ganz cool beleuchtet. Wenn du ein bisschen Zeit hast, dann solltest du unbedingt eine Fahrt in Betracht ziehen.

Budapest Eye bei Nacht

2. Hospital in the Rock

Genau wie du vermutlich jetzt gerade, wunderte ich mich auch über den ungewöhnlichen Namen dieser Sehenswürdigkeit. Auf Deutsch ist es fast noch schlimmer: Felsenkrankenhaus-Atomschutzbunker-Museum. Dennoch interessierte mich das Museum. An diesem Urlaubstag schneite es in Budapest ordentlich. Stephan und ich wollten uns gerne irgendwo aufwärmen und die Jacken etwas trocknen lassen. Da bot sich ein Besuch des Museums natürlich direkt an.

Mit der Straßenbahn oder dem Bus kannst du das Museum ganz einfach und schnell erreichen.

Ein paar Meter mussten wir von der Haltestelle noch hinlaufen.

verschneites Budapest
Felsenkrankenhaus in Budapest

Das Felsenkrankenhaus befindet sich im Felsen unterhalb des Burgenviertels. Du kannst dir die Ausstellung ausschließlich im Rahmen einer Führung ansehen. Die natürlichen Höhlen und Felsgänge wurden immer schon von Einwohnern der Stadt für die Lagerung von Lebensmitteln oder Gegenständen genutzt. Vor dem zweiten Weltkrieg errichtete man in dem Felsen ein Krankenhaus.

Während des Rundgangs bekommst du durch Wachsfiguren und viele Einrichtungsgegenstände einen sehr guten Eindruck davon, wie es hier damals zugegangen sein muss.

Das Krankenhaus musste zur Revolution im Jahr 1956 spontan wieder eröffnen. Eigentlich waren die Räumlichkeiten während des kalten Krieges als geheim eingestuft worden und die Anlage sollte als Atomschutzbunker dienen.

Übrigens durften wir innen keine Fotoaufnahmen machen!

Wenn du ein bisschen Zeit hast und dich grundsätzlich für authentische Museen interessierst, solltest du dem „Hospital in the Rock“ einen Besuch abstatten.

3. Free Walking Tour

Kennst du das Konzept der Free Walking Tour? Im Prinzip läuft es so: Du schaust auf die jeweilige Website des Anbieters, um den Treffpunkt und die Uhrzeit der Walking Tour zu erfahren. Dann erscheinst du einfach pünktlich am entsprechenden Ort und nimmst an der Tour teil. Du musst erstmal nichts bezahlen. Nach der Tour gibst du dem Guide dann ein individuelles Trinkgeld, welches deiner Meinung nach angemessen ist.

Inzwischen gibt es in nahezu jeder Großstadt die Free Walking Tours und sie erfreuen sich riesiger Beliebtheit! Leider ist es daher so, dass häufig sehr, sehr viele Leute am Treffpunkt erscheinen. In der Regel werden die Teinehmer dann in mehrere Gruppen aufgeteilt. Dennoch fand ich es etwas anstrengend mit fast 30 Personen durch die Stadt zu laufen.

Unser Guide war allerdings ganz unterhaltsam. Ich finde, dass die Walking Tours nach wie vor auch eine tolle Möglichkeit sind, über eine fremde Stadt einen schnellen Überblick zu erhalten.

Am ersten Tag in Budapest nahmen wir an der Original Walking Tour“ teil. Dazu trafen wir uns am Vörösmarty Square. Im Dezember findest du an diesem Platz einen großen Weihnachtsmarkt. Stephan kaufte sich erstmal einen Glühwein zum Aufwärmen 🙂

auf dem Weihnachtsmarkt in Budapest
Selfie beim Weihnachtsmarkt in Budapest

Am zweiten Tag nahmen wir an der Tour durch das Jüdische Viertel teil. Übrigens ging es am gleichen Treffpunkt wie bei der anderen Tour los. Die Gruppengröße war mit fünf Personen an diesem Tag sehr angenehm und überschaubar! Wir schauten uns drei Synagogen von außen an und unser Guide erklärte uns sehr viel zum Jüdischen Viertel.

Synagoge in Budapest

Sehr cool war auch dieser Zauberwürfel an einer Hauswand. Erst wenn du ein Foto vom Gemälde auf dem Haus machst, erkennst du die dritte Dimension des Würfels.

Street Art Budapest
Budapest

Die zweite Walking Tour war aufgrund der Gruppengröße wesentlich individueller und interessanter für uns.

Wie schon gesagt, wir mögen das Grundkonzept und nehmen sehr gerne beim Erstbesuch einer Stadt an einer solchen teil.

4. Szimpla Bar

Im jüdischen Viertel darfst du auf keinen Fall die Szimpla Bar verpassen. Am Abend wird es hier richtig voll. Live-Musik, günstige Drinks und die coole Atmosphäre ziehen unheimlich viele Leute an.

Wir besuchten die Bar zur Mittagszeit. Während dieser Zeit kannst du dich problemlos überall in Ruhe umsehen.

Das Besondere an der Bar ist ihre Geschichte und Atmosphäre. Diese Art von Bar wird auch Ruin Bar genannt.

Ruin Bars entstanden in ziemlich alten und verlassenen Gebäuden. Der Charme des alten Gebäudes wurde aufrecht erhalten. Zudem findest du in diesen Bars ausschließlich gebrauchte und bunt zusammen gewürfelte Gegenstände.

Am Besten schaust du dir einfach die Fotos an 😉

Szimpla Bar in Budapest
Szimpla Bar in Budapest
Szimpla Bar in Budapest
Szimpla Bar in Budapest

Wir konnten uns kaum satt sehen. Aber apropos satt… so langsam meldete sich der mittägliche Hunger 😉

Ein paar Schritte entfernt von der Szimpla Bar liegt das Restaurant Gettó Gulyás. Hier bekommst du extrem leckere ungarische Hausmannskost!

Essen im Getto Gulyas in Budapest
Essen im Getto Gulyas in Budapest

5. Fischerbastei

An der unverkennbaren Fischerbastei kamen wir während unserer Free-Walking Tour vorbei. Dieses neoromanische Monument findest du auf dem Burgberg. Von hier hast du einen tollen Ausblick über Budapest und die Donau. Die Bronzestatue zeigt König Stephan I.

Fischerbastei in Budapest Ungarn
Fischerbastei in Budapest Ungarn
Panorama über Budapest von der Fischerbastei aus fotografiert

Direkt neben der Fischerbastei findest du die Matthiaskirche. Für ein kleines Entgelt kannst du dir die Kirche von innen ansehen. Wir verzichteten bei unserem Besuch jedoch darauf.

Matthiaskirche in Budapest Ungarn

Wenn du auf dem Burgberg unterwegs bist, darfst du diesen besonderen Gebäudekomplex auf keinen Fall verpassen.

6. Große Markthalle

In der großen Markthalle in Budapest findest du kulinarisch alles, was das Herz begehrt. In der unteren Etage gibt es unzählige Obst-, Gemüse-, Fleisch- und Gewürzstände. Wir ließen uns einfach treiben und genossen die Atmosphäre.

Große Markthalle in Budapest Ungarn

An manchen Fleischständen kannst du Salami im XXXXXL-Format erwerben. Oder doch nur Show? 😉

Sandra und eine Riesensalami in Budapest Ungarn

Im Obergeschoss der Markthalle reiht sich ein Souvenir- oder Haushaltswaren-Stand an den Nächsten… Außerdem kannst du dich an einem der zahlreichen Imbiss-Buden pappsatt essen!

Wenn du wissen möchtest, was die Locals so einkaufen und was in Ungarn Typisches gegessen wird, darfst du einen Besuch der Großen Markthalle nicht verpassen.

Übrigens: Die offizielle Währung ist das Ungarische Forint. Wir kamen ohne Bargeld super gut zurecht! Fast überall konntest du – meistens sogar kontaktlos – mit deiner Kreditkarte zahlen. Einer der Stände auf dem Weihnachtsmarkt nahm nur Bargeld an. Allerdings konnten wir dort einfach mit Euro in Bargeld zahlen.

Welche Tipps hast du für Budapest? Was hat dir am besten gefallen? Schreib uns gerne unten einen Kommentar.

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