Addo Elephant Park – Safari auf eigene Faust

Für den zweiten Tag unserer Südafrika Reise war ein Besuch des Addo Elephant Park geplant.

Bevor es tatsächlich in den Addo Elephant Park ging, startete unser Tag um 8 Uhr früh morgens erstmal mit einem leckeren Frühstück in unserer Unterkunft De Old Drift Guest Farm. Das Buffet war klasse angerichtet, die Tische schön eingedeckt und das Frühstück einfach nur super lecker. Das gefiel uns richtig gut. Klein, aber fein. Allerhand warme Speisen wurden aufgetischt und nach den persönlichen Wünschen zubereitet. Besonders freute mich die Käseauswahl. Von Blauschimmelkäse, über Gouda, bis hin zu Cheddar und Frischkäse, war alles mit dabei. Das ist man aus Urlauben in den USA nicht gerade gewohnt 😉

Frühstück auf der De Old Drift Guest Farm

Frühstücksbuffet auf der De Old Drift Guest Farm

Nun sollte es aber endlich in den Addo Elephant Park gehen! Vom Tag vorher wussten wir nun wie das Procedere in südafrikanischen Parks abläuft. Zuerst am Frontgate, mit Namen und Kennzeichen eintragen, dann zur Rezeption und das Permit abholen. Dann ab zum Maingate und dieses Mal durften wir mit dem gültigen Permit einfahren.

Welches Tier wir wohl als Erstes entdecken?

Das erste Tier, was uns buchstäblich gemütlich über den Weg lief, war dieses hier:

Schildkröte im Addo Elephant Park

Wer hätte gedacht, dass es eine ungewohnt große Schildkröte sein würde? Eigentlich hatten wir mit Elefanten gerechnet. Wir waren ziemlich erstaunt und beobachteten noch eine Weile, wie die Schildkröte in Zeitlupe über die Straße spazierte.

Nachdem der Weg wieder frei war, fuhren wir einige Loops und Aussichtspunkte an. Leider erwies sich die Karte, die wir kostenfrei an der Rezeption des Parkeingangs erhielten, nicht sonderlich maßstabsgetreu. Teilweise mussten wir dann doch Google Maps bemühen, um uns dorthin navigieren zu lassen, wo wir hinwollten. Glücklicherweise hatten wir ja mobiles Internet.

Toyota RAV4 im Addo Elephant Park

Addo Elephant Park

Elefanten in Sicht

Endlich, erster Kontakt mit den großen grauen Riesen 🙂

Addo Elephant Park

Elefant mit Baby im Addo Elephant Park

Elefanten sind unglaubliche Tiere und wirklich tolle, soziale Wesen. Die Elefanten beschäftigten sich miteinander. Die Großen passten auf die Kleinen auf. Einige Büffel verbrachten ebenfalls Zeit am Wasserloch. Nach kurzer Zeit entschloss sich die Herde weiterzuziehen. Wir waren sehr beeindruckt.

An einer Stelle im Park musste man etwas durch den Busch wandern. Das Gebiet war abgezäunt. Somit konnten wir nicht von Löwen gefressen werden 😉 Dort kamen wir ganz nah an ein Wasserloch heran. Die Bilder sprechen für sich:

Elefanten im Addo Elephant Park

Elefanten mit Jungtieren im Addo Elephant Park

Im Addo Elephant Park gibt es nicht nur Elefanten

Hier ein paar weitere Tiersichtungen aus dem Addo Elephant Park:

Zebra im Addo Elephant Park

Den Addo Elephant Park besuchten wir bis zum südlichsten Punkt. Am dortigen Matyholweni Entrance Gate wartete von der anderen Seite schon eine sehr lange Autoschlange. Alle wollten in den Park. Wir mussten dringend aufs Klo. Das Problem: Die Sanitäranlagen befinden sich auf der Außenseite des Gates. Das heißt: Lange Wartezeit um wieder zurück in den Park hineinzukommen.

Das haben wir dann doch noch ganz geschickt lösen können. Wir fragten einen der Ranger am Eingang, ob wir unser Auto ausnahmsweise an die Seite des Weges stellen dürften.

„Nur ganz schnell dringend auf die Toilette. Wir sind gleich wieder weg.“

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Schotia Safaris Private Game Reserve. Dabei wählten wir die von Westen nach Osten verlaufende Querstraße durch den Addo Elephant Park. Wir waren uns erst unsicher, ob uns diese wirklich ans Ziel führen würde. Aber zum Glück lagen wir mit unserer spontanen Entscheidung goldrichtig.

Am Nachmittag besuchten wir noch das Schotia Game Reserve. Mehr erfährst du im nächsten Blogbeitrag.

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